Jesus im Koran – Interessante Erkenntnisse über den Propheten

„Jesus im Koran – interessante Erkenntnisse über den Propheten“

Heutzutage leben viele Muslime auf der ganzen Welt in einer westlichen Gesellschaft mit christlichen Werten. Folglich prallen Christen und Muslime tagtäglich aufeinander und nicht selten ist in diesen Zusammentreffen das Gefühl von Fremdheit zwischen beiden Religionsanhängern dominierend.

Die IHg Kiel hat nun das WS11/12 neu benannt zum „Semester der Propheten“…

Ein ganzes Semester über den Propheten Muhammad?!?… Das wird sich dann wohl der ein oder andere fragen und sich dabei ein langatmiges Programm vorstellen.

Doch so wird das auf keinen Fall – denn der Islam zeichnet sich unter anderem durch eine Vielzahl von Propheten aus, denn sei es Adam, Abraham, Noah oder Moses – die Muslime glauben an sie alle; Friede sei mit ihnen.

Und was ist nun mit Jesus? Ist er nur der Prophet der Christen?

Allen ist klar, dass Jesus die zentrale Figur im Christentum ist – und das Gegenstück dazu soll Muhammad (sas) für die Muslime, so denken viele unserer nichtmuslimischen Freunde.

Doch so ist es nicht! Issa (as) – Jesus hat im Islam eine nicht weniger wichtige Bedeutung als der Prophet Muhammad (sas).

Entgegen der Erwartungen spielt er nämlich eine unglaublich große und wichtige Rolle im Islam und so auch im Koran.

Somit beschäftigt sich die kommende IHg Kiel-Veranstaltung mit „Jesus im Koran“.

Am 16. November 2011 räumen wir mit den falschen Annahmen, Jesus/Issa (as) spiele nur im Christentum eine Rolle, auf und haben dazu Mahmoud Ahmad (Islamischer Theologe, Fachbereich Koran Exegese, Hamburg) und Matthias Ristau (Pastor an der Sozialkirche Gaarden und Beauftragter für den christlich-muslimischen Dialog in Kiel) eingeladen.

Außerdem: Warum herrscht ein Fremdheitsgefühl zwischen Christen und Muslimen, wenn sie doch der Glaube an Jesus/Issa, wie so wie viele andere Dinge, vereint?

Im Anschluss soll dies in einer von Dr. Ali Özgür Özdil (Leiter des islamischen Wissenschafts- und Bildungsinstitut, Hamburg) geleiteten Podiumsdiskussion („Brücken zwischen den Religionen“) behandelt werden.

Die Veranstaltung findet also am 16. Novemer 2011 statt, am Christian-Albrechts-Platz 3, Hörsaal 2, um 18.00 Uhr.